Publikums hat die beiden Autoren oft auszulachen geglaubt, wo er
in Wirklichkeit nur manifestierte, dass er sie nicht verstanden
hat. Die mangelhaften Aeusserlichkeiten tragen viel Schuld
daran, aber trotzdem bleibt es schwer verständlich, dass es im
Publikum einer Berliner Premiere Elemente gibt✎giebt, die so wenig
Unterscheidungsvermögen besitzen. — Das Holzsche Gedicht
„Er hört mit ihr den Kuckuck✎Guckguk schreien✎schreyen“. konnte leider nicht
mit abgedruckt werden, weil es zum Abdruck an dieser Stelle
nicht mehr frei war. — Der Text des Mozartschen „Schul
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meisters“ besteht zum grössten Teile aus dem A-B-C und ist
nur in Verbindung mit der Musik verständlich. Dass auch im
übrigen bei allen Stücken, mit Ausnahme der Kleinen Muse,
die Musik von wesentlicher Bedeutung ist, bleibe zur Beurtei
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lung des Ganzen nicht unerwähnt.
Die Musik zur Dame vom Monde rührte von Theodor Ger
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lach, die zum Hirtenchor von Philipp Rödelberger, die
zum Postillonliede von Hans Richard, die zum Kinderliede
von Anton Nadel, die zu dem obengenannten Holzschen Ge
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dichte und zum Singspiel von Carl Lafite her. Ihnen Allen
gebührt der herzlichste Dank. Die kleineren Stücke werden
ja zweifellos anderweit zur Verwertung kommen; für die
schöne Lafitesche Musik zum Singspiel muss wenigstens gehofft
werden, dass eine sorgsame Aufführung des Ganzen an einem
grösseren Theater ihr zu dem künstlerischen Erfolg verhelfen
werde, den sie ohne Zweifel verdient.
Ich darf den Nekrolog des Trianon-Theaters nicht schliessen,
ohne mit dankender Anerkennung der künstlerischen Mit
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glieder des Theaters zu gedenken, die, so unerquicklich die
äusseren Umstände waren, mit aller Hingabe beim Werke ge
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wesen sind. Ich nenne zuerst den ausgezeichneten musikalischen
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Gerätetyp: Phase One Mittelformatkamera mit einem Digitalrückteil IQ3/100MP. Digitalisierung mit 80mm Objektiv
Belichtungszeit/Blende: 10MS/6,3 unter Verwendung von Dedo-Lichtern
Dateiformat: Tagged Image File Format (TIFF)
Aufnahme: 600 dpi/Bildspeicherung 300 dpi
Aufnahmedatum: 19.06.2026
Bildaufnahme: Mehmet Emir
Bildbearbeitung: Felix Granadia
Bibliothek ACDH (Abteilung Literaturwissenschaft und Printkulturforschung)
Umfang: 128 Seiten mit Umschlägen, davon einer färbig (vorderer Umschlag recto)
Drucktype: Antiqua
Papiersorte: Werkdruckpapier
Papiergröße: DIN A5 Format (148 mm × 210 mm)
Besonderheiten: Vergilbt, teilweise fleckig
Einband: Gemeinsam mit den Heften 1, 2, 3, 4 und 6 in einem eigens für die Insel angefertigen, färbigen Schuber aufbewahrt